Berufsausbildung, BVB und weitere Maßnahmen

Die Mehrzahl der Jugendlichen in unserem Verein absolviert heute eine Berufsausbildung nach besonderen Ausbildungsregelungen für behinderte und benachteiligte Menschen (§§ 64-66 BBiG/42k-42m HWO und nach $ 4,5 BBiG/§25f. HWO) wird in 10 Berufsfeldern mit bis zu 30 Berufen zum erfolgreichen Berufsabschluss geführt. Gegenwärtig durchlaufen ca. 289 Jugendliche eine Ausbildung in von der Agentur für Arbeit Chemnitz oder der ARGE des Landkreises Mittelsachsen geförderten Maßnahmen nach SGB II und III (§61, §102, §235-248- bes. §242).

Den Auszubildenden stehen modern eingerichtete und den Forderungen der zuständigen Stellen und gesetzlich behördlich festgelegten Standards entsprechende Ausbildungsstätten zur Verfügung. In allen Bereichen kann auf neueste PC- Technik zurückgegriffen werden und es stehen sozialpädagogische Räume, Gesprächs- und Unterrichtsräume und Freizeitbereiche zur Verfügung.

Wir führen berufsvorbereitende Maßnahmen nach dem neuen Fachkonzept der Bundesagentur für Arbeit durch. Zurzeit absolvieren ca. 60 Jugendliche diese Maßnahme. In Kooperation mit Mittelschulen des Landkreises Mittelsachsen führen wir Projekte zur erweiterten und vertieften Berufsorientierung mit Schülern der Klassen 7 bis 9 durch.

Unser Verein ist auch Partner in der Verbundausbildung und eingebunden in die Ausbildung innerhalb der Gemeinschaftsinitiative Sachsen.

Seit 1998 wirkt der Verein auch als Träger von Jugendarbeitsbeschaffungsmaßnahmen und weiteren Marktersatzmaßnahmen.
Diese Maßnahmen, vorrangig nach SGB II, bieten wir seit 2005 an:

  • Trainingsmaßnahmen (jetzt Maßnahmekombination nach §46 SGB III)
  • AGH („1€-Jobs”)
  • Entgeltvarianten mit Qualifizierungsanteilen
  • Maßnahmen zur Vermittlung und Stabilisierung (§46 SGB III)
  • Projekt “Haltestelle” für Langzeitarbeitslose in Kooperation mit der Arge Mittweida
  • Aktivierungshilfen

Die über die ARGE des Landkreises Mittelsachsen nach SGB II geförderten, derzeitig 100 Teilnehmer, werden dabei auf die Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorbereitet. Ein besonderes Projekt bildet dabei das niederschwellige Angebot einer Jugendwerkstatt “Haltestelle”. Hier erhalten besonders mit Problemen belastete Teilnehmer die Möglichkeit, sich auf eine Integration in den ersten und zweiten Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Bewerbung, Vermittlung und Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sind Kernaufgaben unserer Tätigkeit, deshalb pflegen wir intensive Beziehungen zu allen relevanten Einrichtungen, Kammern, Innungen und Behörden sowie einer Vielzahl von Unternehmen der Region und überregional.

Seit 2007 haben wir die Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung, um unsere Teilnehmer noch erfolgreicher in Arbeit und Beschäftigung zu vermitteln.